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Trockenes Auge

Lästiges Symptom oder Erkrankung?

Das Krankheitsbild "Trockenes Auge" ist eine der häufigsten Augenerkrankungen in den westlichen Industriestaaten, ca. 20 % der Patienten, welche zum Augenarzt gehen leiden unter einem "trockenen Auge".
 

Wie bekommt jemand trockene Augen?

Die Ursache ist entweder durch eine Verminderung der Tränenmenge oder durch eine veränderte Zusammensetzung des Tränenfilms bedingt.
Das "trockene Auge" kann jedoch auch bei diversen Augenerkrankung oder Allgemeinerkrankungen, zB bei Diabetes, Schilddrüsenerkrankung, Rheumatismus auftreten. Zahlreiche Medikamente, welche über längere Zeit eingenommen werden, wie zB Psychopharmaka, Beta-Blocker, Hormone können die Tränenproduktion beeinträchtigen. Heizungsluft, Klimaanlagen aber auch die Bildschirmarbeit können zu einer Störung des Tränenfilms führen.
Die zunehmende Umweltbelastung durch Ozon und Autoabgase ist ein Mitverursacher dieses Krankheitsbildes. Als Ursache für das Auftreten eines "trockenen Auges" durch Bildschirmarbeit wird eine verminderte Blinkfrequenz der Augenlider, sowie die Tatsache, dass die Bildschirmarbeit vorwiegend in trockenen, (klimatisierten) Räumen erfolgt, angeführt.
 

Welche Symptome weisen auf ein "trockenes Auge" hin?

Rötung der Augen, Fremdkörpergefühl, Brennen, eine verstärkte Schleimabsonderung, sowie Lichtempfindlichkeit weisen auf ein trockenes Auge hin.
  

Kann es diesbezüglich für Kontaktlinsen-Patienten Schwierigkeiten geben?

Für Kontaktlinsenträger kann ein trockenes Auge in seltenen Fällen auch zu einer Kontaktlinsenunverträglichkeit führen, welche sich jedoch in den meisten Fällen durch eine entsprechende Kontaktlinsenauswahl vermeiden lässt.
 

Wie stellt Ihr Augenarzt die Diagnose "trockenes Auge" und wie wird es behandelt?

Mit einem Filterpapierstreifen, welcher in den Bindehautsack eingelegt wird, wird die Flüssigkeitsmenge gemessen, zusätzlich kann die Hornhaut mit einem Farbstoff angefärbt werden.
Die Therapie besteht im Allgemeinen in einer Verordnung entsprechender benetzender Augentropfen, in Einzelfällen auch in einem Verschluss der Tränenabflusskanälchen - häufig ist eine Beratung beim Vorliegen von psychischen oder organischen Erkrankungen notwendig.

Das "trockene Auge" benötigt aufgrund der Vielfalt des Krankheitsbildes sowohl in Bezug auf die Diagnostik als auch die Therapie der Abklärung durch den Augenfacharzt.
 

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